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Malware: Unglaublicher Anstieg von
25.000% seit 2000
Während „klassische“ Viren in den
vergangenen Jahren einen
deutlichen Rückgang von 81% auf 1%
verzeichneten, nehmen Schädlinge wie
Trojaner, Bots und Backdoors deutlich zu
Duisburg, 13.07.2007
In den vergangenen Jahren haben
sich eine Menge Veränderungen im Bereich
der Computer-Kriminalität ergeben.
Massive Epidemien geltungsbedürftiger
Hacker wurden abgelöst durch
länderübergreifend agierende kriminelle
Organisationen, betrügerische
Bankgeschäfte und Identitätsdiebstahl
haben sich zu den populärsten
Schadaktionen im Internet entwickelt und
die Anzahl der neu erscheinenden
Schädlinge ist explosionsartig
gestiegen. Der Fokus liegt klar im
finanziellen Bereich und immer mehr
Malware-Autoren betreten diesen neu
entstandenen Markt. Die Zahlen sprechen
für sich: Beschränkte sich die Zahl
der Schadprogramme im Jahr 2000 noch auf
knapp 1.000 Exemplare, waren es im
vergangenen Jahr ca. 250.000 neue
Malware-Muster, die für weltweite
Infektionen und finanzielle Verluste im
privaten und geschäftlichen Umfeld
sorgten. Das bedeutet einen
unglaublichen Malware-Anstieg von über
25.000 Prozent allein in den
vergangenen sieben Jahren.

Die Analysen der Panda Software Labore
belegen, dass die größeren Outbreaks
durch den Einsatz von
zielgruppenspezifischen Angriffen
ersetzt wurden und die scheinbare „Ruhe“
im Internet mit einer noch größeren
Gefahr einhergeht: Dem heimlichen
Ausspionieren von vertraulichen Bank-
und Unternehmensdaten.
Kreditkartenbetrug, Webattacken,
Erpressung und der Verkauf von
schädlichen Tools gehören zu den
gewinnbringendsten Angriffstechniken.
Dementsprechend gab es eine Verlagerung
im Gebrauch der verschiedenen
Malware-Arten: Während Viren und Würmer
zwischen 2000 und 2005 mit den größten
Epidemien ihre Blütezeit erreichten,
haben sich in den vergangenen Jahren die
Trojaner als effektivste Waffe der
Cyber-Kriminellen entwickelt. Heute
ist der prozentuelle Anteil der Viren im
Verhältnis zu den anderen Malware-Arten
minimal: Gerade mal 1 Prozent im
Vergleich zu 81 Prozent im Jahr 2000.
Entsprechend haben sich Trojaner in der
gleichen Zeitspanne von 14 Prozent auf
53 Prozent gesteigert. Und nicht nur
die Masse der Trojaner nahm in den
vergangenen Jahren kontinuierlich zu,
sondern auch der Variationsreichtum. Die
schnelle Verfügbarkeit der einfach zu
programmierenden Trojaner-Varianten
einer Familie erleichtert es den
Internet-Betrügern zudem immer wieder
neue Exemplare ohne großen Aufwand im
Netz zu streuen. Nicht nur aufgrund
ihrer Beschaffenheit, sondern auch wegen
der hohen Anzahl an neuen Varianten sind
Trojaner immer schwerer zu bekämpfen,
vor allem in Kombination mit
Rootkit-Techniken, die der
Verheimlichung von schädlichen Aktionen
in infizierten Systemen dienen.

Im vergangenen Jahr wurden von den Panda
Software Virenlaboren genauso viele
Computerschädlinge gezählt wie in den
gesamten 15 Jahren zuvor. Um das
Bewusstsein der Computer-Nutzer für die
veränderte Bedrohungssituation im
Internet zu schärfen, hat Panda Software
eine Sicherheitskampagne ins Leben
gerufen. Die „Infected or Not“-Kampagne
bietet allen Anwendern die Möglichkeit
mit Hilfe der beiden innovativen,
brandneuen Panda Sicherheits-Tool,
NanoScan und TotalScan, kostenfrei zu
überprüfen, ob ihre Computer infiziert
sind oder nicht. Verfügbar unter:
www.infectedornot.com
Weitere Informationen:
Margarita Mitroussi
presse@panda-software.de
Panda Software Deutschland
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